3. Die Natztzamija. Sie sind die Anhänger des Ibrahim IbnSajjar an- Natztzäm. Er hatte viele philosophische Schriften ge- lesen und vermischte deren Construction^n , mit den Con- structionen (K a I ä m) der Mutazila; er trennte sich von seinen Genossen in Beziehung auf verschiedene Fragen« Zu- erst gehört dahin, dass er in der Behauptung der Vorher- bestimmung des Guten und Bösen durch uns (selbst) wei- terging. Seine Behauptung ist, dass die Macht über die bösen Thaten und Ungerechtigkeiten nicht eine Eigen- schaft Gottes sei und dieselben nicht in der Macht des Schö- pfers seien ; abweichend von seinen Genossen , denn diese behaupteten, dass er derselben mächtig sei, sie aber nicht thue, weil sie schimpflich seien. Die Lehre an-Natz- tzäm's ist diese, dass, weil das Schimpflichsein ein we- sentliches Attribut des Schimpflichen ist, und er (Gott) über aller Beziehung zu ihm (dem Schimpflichen) in Hin- sicht auf das Thun steht, auch darin, dass man das Ge- schehen des Schimpflichen von ihm für möglich erkläre, ein Schimpflichsein liege, dass es also nothwendig sei, dass 54 Th. I. B. I. Ab. 1. Kap. 1. D. Mdt. u. A. er (für dasselbe) unerreichbar sei^ und der^ welcher Qe-^ rechtigkeit übe, nicht die Macht über die Ungerechtig- keit als Eigenschaft erhalte. Und er ging noch weiter in dieser willkürlichen Annahme und sagte: Er hat nur das Tliun dessen in seiner Macht, wovon er weiss^ dass darin für seine Verehrer Wohlfahrt liegt, und seine Macht erstreckt sich nicht darüber, an seinen Verehrern in der Welt das zu thun, worin keine Wohlfahrt für sie liegt. Soviel über den Zusammenhang seiner Macht mit dem, was mit den Dingen dieser Welt zusammenhängt. Was aber die Dinge der zukünftigen Welt anbetrifft, so behauptete er, dass unter die Eigenschaften des Schö- pfers nicht die Macht darüber gebore, dass er zu ider Strafe der Hollenbewohner etwas hinzufüge und auch nicht darüber, Hass er davon etwas abnehme, und ebenso wenig, dass er von den Freuden der Bewohner des Pa- radieses etwas abziehe oder dass er einen aus der Zahl der Bewohner des Paradieses ausstosse, denn dieses liege gar nicht in seiner Macht. Als man ihm daraus die Consequenz zog, dass der Schöpfer so ein Natur- wesen sei, und in dem^ was er thue, dem Zwange unterworfen sei, dass aber nur derjenige in Wahr- heit allmächtig sei, welcher zwischen dem Thun und Unterlassen die Wahl habe, gab er zur Antwort: was ihr mir in Beziehung auf die Macht als Consequenz ent- gegenhaltet, ist für euch eine Consequenz in Beziehung auf das Thun, denn nach eurer Ansicht ist es unmög- lich, dass er es thut, wenn er auch die Macht hat, , und dabei ist kein Unterschied. Er hat diese Meinung aber nur von den alten Philosophen entlehnt [38], insofern sie annehmen, dass es unmöglich sei, dass der Allgütige etwas verborgen halte, was er nicht thue, so dass das- jenige, was er geschaffen und zum Dasein gerufen, das sei, was in seiner Macht stand, und wenn in seinem Wissen und in seiner Macht etwas Schöneres und Vollkomme- neres gewesen wäre als das, was er geschaffen habe, in Betreff der Ordnung, Einrichtung und Angemessenheit, so hätte er es gethan. Das Zweite ist seine Behauptung 1. Die MiitfizUa. 3. Die Natztzämija. 55 ober den Willen^ dass derselbe in der Wahrheit nicht unter die Attribute des Schöpfers gehöre, denn^ wenn derselbe ihm als Gesetz bei seinen Handlungen zum Attribut gegeben werde, so sei damit gemeint , dass er sie geschaffen und ihr Entstehen nach Maassgabe seines Wissens habe ge- schehen lassen^ und wenn es als Attribut aufgestellt werde ^ dass er in Beziehung auf die Handlungen der Menschen ein Wollender sei^ so sei der Sinn darin ^ das» er dieselben befohlen habe. Von ihm entnahm al- Kabi seine Lehre iiber den Willen. Das Drifte ist seinem Behauptung y dass die Handlungen der Menschen alle lediglich Bewegungen seien; die Ausruhung sei eine Bewegung des Sichstützens und die Wissenschaften und Wiilensäusserutgen seien Bewegungen der Seele; er verstand aber unter dieser Bewegung nicht eine Bewe- gung der Ortsveränderung ^ sondern Bewegung ist bei ihm nur das Princip irgend einer Veränderung^ wie auch die Philosophen von einer Annahme von Bewegungen bei dem Wie und Wieviel und der Position und dem Wo und was dem ähnlich ist^ sprechen. Viertens stimmte er denselben auch in ihrer Behauptung bei^ dass der Mensch in Wirklichkeit die Seele und der Geist sei^ und der Körper das Instrument und die Form derselben ausmache ; nur dass er nicht im Stande war^ ihre Lehre ganz zu fas- sen, und zu der Behauptung der Naturalisten von ihnen hinneigte, dass der Geist ein feines körperliches Wesen sei, welches mit dem Körper verflochten, mit der Form nach seinen einzelnen Theilen verschmolzen sei, gleich der Verschmelzung der Wässerigkeit mit der Rose, der Oeligkeit mit dem Sesam, der Fettigkeit mit der Milch; und er behauptete, dass der Geist es sei, der die Kraft und das Vermögen und das Leben und den Wil- len habe, und dass er der Vormögende durch sich selbst sei und das Vermögen dem Thun vorhergehe. Fünftens berichtet al-Kabi von ihm, dass er gesagt habe, dass Alles, was über das Subjekt der Kraft von dem Thun hinausgehe, von dem Thun Gottes durch die Nothweu- digkeit der Naturanlage herrühre, so z.B. habe Gott den 56 Th. I. B. I. Ab. 1. Kap. 1. D. Mdt. u. A. Stein mit einer bestimmten Naturbeschaifenlicit gebildet und ihn mit einer Naturanlage geschaffen , wenn du ihn in die Hohe wirfst, so fliegt er in die Hohe, und wenn die Kraft des Werfens ihr Ende erreicht, kehrt der Stein von Natur an seinen Ort zurück. £r befand sich aber über die Substanzen und deren Bestimmungen auf dem Irrwege einer Lehre, welche den Mutakal- lim's und den Philosophen widerspricht. Sechsiens stimmte er den Philosophen in der Läugnung des Theils, welcher nicht getheilt werden könne, bei^), und brachte zuerst die Behauptung des Sprunges vor, als er auf die Consequenz hingewiesen wurde, dass eine Ameise beim Gehen von einem Felsenrande zum anderen das, was kein Ende habe, durchmesse; und [39] wie das, was ein. Ende habe, dasjenige, was kein Ende habe, durch- messen könne? Er sagte nemlich: sie durchmisst es theils durch das Gehen, theils durch den Sprung. Er verglich dieses mit einem Seile, welches an einem in der Mitte des Brunnens befindlichen Querbalken befestigt ist , von fünfzig Ellen Länge und woran ein Eimer an-« gehängt ist, und einem Seile, von fünfzig Ellen Länge, w^oran eine Last befestigt ist, so dass das mittlere Seil sie in Bewegung setzt; wenn nun der Eimer an die Ober- fläche des Brunnens gelange, so habe er hundert Ellen vermittelst eines Seiles von fünfzig Ellen Länge in einer Zteit durchmessen, und d'eses geschah nur dadurch, dass ein Theil des Durchmessens durch den Sprung statt- gefunden habe. Aber er wusste nicht, dass der Sprung auch ein Durchmessen einer Strecke ist , die einer ande- ren Strecke entspricht, so dass die Consequenz von ihm nicht zurückgewiesen ist; der Unterschied zwischen dem Gehen und dem Sprunge reducirt sich nur auf die Schnel- ligkeit der Zeit und deren längere Dauer. Siebentens be- hauptete er, dass die Substanz aus den Accidenzen, wel- che vereinigt seien, zusammengesetzt sei, und stimmte ^) l). |i. er bcluuiptctc eine Theilbarkeit in» Unendliche. I. Die Mutazila. 3. Bio NatKtss&mfja. 57 dem H i s c h H m I b n a 1 -'H a k a m in seiner Behauptung bei, dass die Farben^ der (verschiedene) Geschmack und die Gerüche materielle Dinge seien, und bald uriheilte er, dass die materiellen Dinge Accidenzen^ bald, dass die Accidenzen materielle Dinge seien. Achtens gehörte es zu seiner Lehre, dass Gott die existirenden Dinge auf einmal, so wie sie jetzt beständen, geschaffen habe, Me- talle, Pflanzen, Thiere, und Menschen, und dass die Schö- pfung Adam's der Schöpfung seiner Kijuler nicht voran- gegangen sei, nur dass Gott einen Theil davon im An- deren verborgen habe , so dass das Friiher- und Spätersein nur auf ihr Hervortreten aus den Orten ihrer Verborgen- heit, nicht auf ihr Entstehen und ihre Existenz kommt. Diese Meinung hat er aber nur von denjenigen Philoso- phen, die dem Verborgensein und Uervortrefen anhängen, genommen; aber immer neigt er mehr zur Begruindung der Lehren der Naturalisten von ihnen als der The'i$ten. Das Neunie ist seine Behauptung über die wunderbare Beschaffenheit des Koran, dass sie nur in Ansehung der Erzählung von den vergangenen und zukünftigen Dingen stattfinde, und sofern die Veranlassungen zum Rivalisi- ren abgewendet ^ und die Araber mit Gewalt und durcli Entziehung der Kraft, darauf zu denken, gehindert wor- den seien, so dass sie, w^enn er sie gelassen hätte ^ wohl im Stande gewesen wären, eine Sure hervorzubrin- gen, die ihm (dem Koran) an Eleganz, Beredsamkeit und Poesie gleich gewesen wäre. Das Zehnte war seine Behauptung über den allgemeinen Consensus, dass er kein Beweis bei dem Gesetze sei, und gleicherweise der Schluss aus der Analogie in den gesetzlichen Bestimmun- gen nicht als Beweis betrachtet werden könne, sondern der Beweis nur in dem Ausspruche des sündlosen Imäm liege. Das Elfte war seine Hinneigung zum Abfall (der Ansicht der Rawäfidh) und sein Tadel der Angesehen«- sten unter den Gefährten [40]. Er sagte zuerst : das Im ä- mat beruhe nur auf der ausdrücklichen Bestimmung und Bezeichnung, welche klar und offenbar sind; es habe aber der Prophet an verschiedenen Orten ein deutliches Zeug- 58 Th. I. B. I. Ab. 1. Kap. 1. D. Mdt. u. A. niss für iV 1 i gegeben und es klar ausgesprochen , so dass es der Menge nicht zweifelhaft gewesen wäre^ wenn nicht \)roar es verhehlt hätte; er ist derjenige^ welcher die Huldigung Abu Bakr's am Tage in der Halle (der Banu Saida) durchgesetzt hat^ und es zeigt seiDenZti7et/e/ der Tag von 'Hudaibia^}, als er den Gesandten Gottes zur Rede stellte^ indem er sagte: Sind wir nicht mit der Wahrheit, sind sie nicht mit der Lüge? (Mußam- mad) antwortete: Ja; Omar: Warum sollen wir denn unser m Glauben den Schimpf anthun? (An-Natztzäm) sagt: das ist Zweifel am Glauben und ein deutliches Hervortreten der Auflehnung im Geiste gegen das, was bestimmt und festgesetzt ist; aber er ist noch weiter in der Lüge gegangen und hat behauptet , dass t) m a r an dem Tage der Huldigung den Leib der Fatima geschla- gen habe, bis sie den Mulis in (in Folge einer Fehl- geburt) aus ihrem Leibe habe fallen lassen, und dass er mit lauter Stimme geschrieen habe: verbrennt sie mit dem, was in ihr ist; und es war Niemand im Hause als Ali und Fatima und al-'Hasan und al- ^H usain; er behauptet ferner, seine Verbannung des Nafzr Ibn al -'Haddschädsch von Madina nach Bafzra und seine Einführung der Ruhegebete (im Ra- madhän) und sein Verbot der Mietheke^''^) bei der Wall- fahrt und seine harte Behandlung der Präfekten, Alles die- ses seien Neuerungen gewesen. Dann tadelte er \)th- män und zählte als seine Neuerungen auf die Zurückbe- rufung des al-*Hakam Ibn Umajja nach Madina, der doch der Verbannte des Gesandten Gottes gewesen sei, und die Verbannung des Abu Dsarr, der doch der Freund des Gesandten Gottes gewesen sei, und seine Be- lehnung des Wal!d Ibn t)kba mit der Statthalterschaft von Kufa, der doch einer der schlechtesten Menschen *) Vgl. WeiTs Gesch. d. Chalifen I. S. 134. **) Vgl. Weil a. a. O. S. 141. I. Die Miitazila. 3. Die Natztzamija 59 gewesen^ und die des Muäwija mit Syrien und des iVbd- all ab Ibn Amir mit Bafzra^ und die Verheirathung des Marwän Ibn al-^Hakam mit seiner Tochter ^ und sie seien es gewesen^ die seine Sache verhasst gemacht, und seine Züchtigung des 'Abdallah Ibn Massud wegen der Auslieferung der Koränhandschrift und wegen der Worte ^ die er gegen ihn aussprach; Alles dieses seien Neuerungen von ihm gewesen. Dann trieb er seine Schmähungen noch darin weiter^ dass er Xli und jlbd- alläh Ibn Mas'üd wegen beider Ausspruch: Ich spre- che darüber nach meinem Urtheile^ — tadelte, und Ibn Mas'üd bei seiner Ueberiieferung des Ausspruches \ der Glückliche ist der^ welcher im Leibe seiner Mutter glücklich geworden ist und der Unglückliche, welcher im Leibe seiner Mutter unglücklich geworden ist, — der Lüge beschuldigte, gleichwie bei seiner Ueberiieferung von der Spaltung des Mondes und bei seiner Vergleichung der Dschinnen mit den Enten, da er die Dsehinnen ganz und gar läugnete, ausser anderen schmählichen Anfein- dungen der Gefährten (Gott sei ihnen Allen gnädig !)« Das Zwölfte war seine Behauptung, dass für denjenigen, welcher vor dem Herabkommen der Offenbarung nach- denke, wenn er vernünftig und der Spekulation fähig sei, die Erlangung des Wissens vom Schöpfer [41] durch die Spekulation und Demonstration noth wendig sei 5 er be- hauptete auch, dass die Vernunft in allen Handlungen, worin sie sich frei bewege, das Urtheil über Güte und Schimpflichkeit habe; und er erklärte zwei unmit- telbare Eingebungen für nothwendig, von denen die eine das Thun, die andere das Lassen (einer Handlung) ge- biete, damit die freie Wahl vollständig sei. Das Drei- zehnte ist die wissenschaftliche Behandlung der Fragen, welche die Verheissung und die Androhung betreffen; er glaubte nemlich, dass derjenige, welcher bis zum Betrag von hundert neun und neunzig Dirhems, sei's durch Dieb- stahl oder durch Ungerechtigkeit, einen Betrug begangen habe, darin nicht gottlos gehandelt habe, bis sein Betrug den ersten Vermögenssatz für Entrichtung der Almo- 60 Th. 1. B. I. Ab. 1. Kap. 1. D. Mut. u. A. sensieucr, und das ist zwei hundert Dirhems und darüber^ er-» reicht habe ; dann aber werde er ein Gottloser und ebenso bei den weiteren Sätzen dieser Steuer ; und er behauptete in Beziehung auf das andere Leben ^ dass die (göttliche} Wohlthat den Kindern in gleicher Weise wie den Thie- reu zukomme. Es stimmte ihm aber al-Aswari in al-> lem, was er lehrte^ bei, und er ging noch weiter dadurch^ dass er behauptete , zu den Eigenschaften Gottes gehöre nicht die Macht über dasjenige, wovon er wisse, dass er es nicht thun werde, auch nicht über dasjenige, wovon er verkündet habe, dass er es nicht thun werde, obwohl der Mensch darüber Macht habe, denn das Vermögen des Menschen sei für beide sich gegenüber stehende (Fälle) aus- reichend ; und es sei bekannt, dass Einer von den beiden sich gegenüber stehenden (Fällen) unter das (für Gott) Bekannte falle, dass er, nicht der andere geschehen werde^ dass aber die Aufforderung (zum Glauben) von Abu Lahab nicht abgeschnitten gewesen sei, wenn auch der Herr verkün- det habe, dass er im flammenden Feuer braten werde^ Es stimmten ihm ferner Abu Dsch^far al-Iskäfi und seine Anhänger von den Mutazila bei; aber jener ging weiter, indem er behauptete, dass Gott nicht Macht über die Ungerechtigkeit der Vernünftigen habe, und zu sei- nen Eigenschaften nur die Macht über die Ungerechtig- keit der Kinder und Besessenen gehöre. Ebenso stimm- ten ihm die beiden Dsch^far, Dschafar Ihn Mu- baschschir und Dschafar Ibn 'Harb bei und gingen nicht weiter; nur behauptete Dschafar Ihn Mubasch- schir von den Gottlosen der Gemeinde: wer ist schlech- ter als die Zanädika und Madschüs (Magier)? Und er glaubte, dass das allgemeine Uebereinkommen der Gefähr- ten über die Straf bestimmung eines Weintriiikers fehlerhaft sei, da das, was bei den Slrafbestimmungen (allein) zu zu berücksichtigen wäre, die ausdrückliche Bestimmung (Gottes) und die Erklärung (des Gesetzes) sei, under glaubte, dass derjenige, welcher (auch nur) eine Beere stehle, ein Gottloser sei, der aus dem Glauben herausgefallen ist. Es gehörten ferner Muliammad Ihn Schub aib, Abu I. Die MiUazila. 4. Die^Hajitija uiid^HadaÜHJa. Q\ Schamir und Müsa Ibii 'Imran^) zu den Anhänger» von an-Natztzäm, nur dass sie in Beziehung auf die Androhung und den Zwischenort zwischen den beiden Auf- enthaltsorten anderer Meinung waren und behaupteten, dass derjenige 9 welcher eine schwere Sünde begangen habe, dadurch allein, dass er eine solche sich habe zu Schulden kommen lassen, nicht aus dem Glauben herausgefallen sei. Ibn Mubaschschir behauptete aber bei der An- drohung, dass vor dem Herabkommen der Offenbarung er- kannt werde, dass die Ungläubigen [42] die Strafe und den ewia:en Aufenthalt in der Hölle verdient hätten. Seine übrigen Anhänger aber behaupteten, vom ewigen Aufent- halte (im Feuer) werde nur durch Offenbarung gewusst. Zu dem Anhängern an-Natztzäm's gehörte noch al- Fadhl al-'Hadathi und AÜmad Ibn 'Häjit. Es be- richtet Ihn ar-Rawandi, dass beide geglaubt hätten, dass die Schöpfung zwei Schöpfer gehabt habe, — einen ewigen und das sei Gott, und einen entstandenen und das sei der Messias, — wegen der Worte Goites ,,und als du aus Thon gleichsam die Gestalt eines VogeFs schu- fest." (Sur. 5. V. 110.) Es zeiht ihn aber al-Kabi namentlich bei der Ueberlieferung über al-*Hadathi der Lüge, weil der Glaube desselben darüber tadellos gewesen sei.